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DIY Hangtags

diy hang tags

Für diverse Sachen kann man gut Anhänger gebrauchen. Zum Beispiel für Geschenke.
Diese Hangtags lassen sich ganz easy aufwerten, indem man sie bestempelt oder beklebt.
Dann schreibt man auf die Rückseite einfach einen lieben Gruß, und so wird das Geschenk ganz individuell.

easy peasy Anhänger


Mit wenigen Mitteln kann man tolle Anhänger für Geschenke und eigene Produkte basteln. Aber zum Beispiel auch für die eigenen Marmeladengläser oder Sirupflaschen!

Wer eifrig ist, kann sich auch viele auf einmal herstellen und für das ganze Jahr vorsorgen.

In diesem Fall, habe ich die Stempel selbst geschnitzt – wie das geht, erfahrt ihr in diesem Beitrag: NEUE LIEBLINGSTECHNIK: STEMPEL SCHNITZEN

Kurzanleitung Hangtags
Man nehme:

  • kleine Pappanhänger (zum Beispiel diese von Søstrene Grene)
  • Stempel (in meinem Fall selbstgeschnitzt auf den Blöcken von Modulor von factis)
  • Stempelfarbe oder Linoldruckfarbe (hier Schmincke gelb und magenta gemischt, auch von Modulor)
  • Neon-Aufkleber-Punkte (gibt es in diversen Versionen von avery zweckform)

Dann geht’s schon los:

  • Alle Anhänger nebeneinander auslegen, damit sie Platz zum Trocknen haben.
  • Stempel einfärben und die Geschenkanhänger bedrucken.
  • Nachdem die Farbe getrocknet ist die Aufkleber-Punkte aufbringen.
  • Etiketten beschriften.


Diese Technik lässt sich auch hervorragend auf viele andere Materialien anwenden. Zum Beispiel Briefumschläge um sich sein eigenes Briefpapier zu entwerfen.

Veilchen Sirup hangtags

Den aktuellen Insta-Post zum Thema findet ihr hier.

Hier gehts zu den neuesten Beiträgen:

Frag Oma mal nach ihrer Mutter…

Zurzeit ist alles irgendwie anders. Nein, nicht irgendwie. Anders. Man muss es ja nicht mehr erklären. Covid-19 stellt die Welt auf den Kopf. Kitas und Schulen sind zu, Eltern sind…

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Stoff bedrucken mit Stempeln

Weil es so viel Spaß macht und ich es einfach nicht lassen kann, gibt es heute einen Beitrag von mir für Euch zum Thema “Stoff bedrucken mit Stempeln”.

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Gegen die Pandemie und den Lagerkoller

Manchmal geht’s eben nicht anders: Um die Corona-Pandemie einzudämmen, bleibt auch Halb und Halb daheim. Denn: jeder infizierte Mensch steckt ca drei weitere Leute an. Das weiß man aber nicht,…

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Frag Oma mal nach ihrer Mutter…

Zurzeit ist alles irgendwie anders. Nein, nicht irgendwie. Anders. Man muss es ja nicht mehr erklären. Covid-19 stellt die Welt auf den Kopf. Kitas und Schulen sind zu, Eltern sind im Home Office (wenn möglich) und Oma und Opa sind isoliert. Familienfeste wie Ostern oder Weißer Sonntag fallen aus und das ist erst der Anfang. Der Sommerurlaub ist gestrichen. Corona stellt Familien auf eine harte Probe nach der anderen. Nicht nur wegen Lagerkoller zuhause, sondern auch wegen des Verbots, Großeltern oder Onkels und Tanten zu besuchen. Es schmerzt.

Ich selbst weiß dabei noch nicht mal, ob ich mich als Familienmensch bezeichnen würde. Wahrscheinlich eher nicht, zumindest war ich früher sicher kein bewusster. Als Kind und auch als Jugendlicher oder junger Erwachsener legt man keinen allzugroßen Wert auf Familienfeiern. Da sind Leute, die kennt man mehr oder weniger seit seiner Geburt, die einen mag man lieber als die anderen. Wie das zustande kommt, wer wer ist, wieviel Arbeit es für die eigenen Eltern oder Großeltern mitunter ist, den Laden zusammenzuhalten interessiert einen aber nicht. Erstmal. Und manchmal findet man Omas Geburtstag einfach nur langweilig.

Stammbaum im Kinderzimmer hilft gegen Corona-Langeweile

Aber: Ich bin jetzt 43, meine Kinder sind sechs und drei. Und wenn man dann quasi die eigene Kindheit wiederholt sieht, wenn man mitbekommt, wie aus dem eigenen Elternhaus ein Großelternhaus wird, mit all den Geheimnissen und Eigenheiten, die dann zu lebenslangen Erinnerungen werden, dann ist das schon eine schöne Sache. Und rückblickend fällt mir dabei auf: Ich war früher doch schon eine bestimmte Sorte Familienmensch. Ich habe mich nämlich ab einem bestimmten Alter sehr für meine Vorfahren interessiert. Und übrigens auch für die anderer Leute: Ich wollte ziemlich lange Archäologe werden, die Geschichte der Dorfkirche und der Burgruine in meinem saarländischen Kaff habe ich quasi inhaliert und Namen auf Grabsteinen und Kriegerdenkmälern faszinieren mich heute noch. Ich finde es spannend, welche Spuren Menschen hinterlassen, und damit meine ich nicht nur die berühmten.

  • Stammbaum, Ahnentafel, Handschrift
  • Stammbaum, Ahnentafel, Handschrift
  • Stammbaum, Ahnentafel, Handschrift

So mit zehn oder elf habe ich angefangen, meinen Stammbaum aufzuschreiben. Ich musste nie selbst in Archiven recherchieren oder alte Kirchenbücher wälzen, weil es auf jeder Seite meiner Familie jeweils einen Onkel gab, der das Thema für seine Seite schon sehr erfolgreich beackert hatte. Ein Zweig reicht unglaubliche 800 Jahre zurück – bis ins Jahr 1215 (wenns stimmt). Sowas fasziniert mich. Und man lernt dabei viel über sich selbst und die Gegend, aus der man kommt.

Mein wildes Rudel Familienalbum Buch Doppelseite Kinder
Ideal für die Datenerhebung an der Kaffeetafel: Das Familienalbum “Mein wildes Rudel”.

Mein erstes Blatt hat meine Mutter mit mir ausgefüllt. Ich habe gefragt, wie die Eltern von Oma und Opa hießen und wieviele Geschwister die hatten. Das hat noch alles irgendwie auf ein A4-Blatt gepasst und war das Ergebnis eines schönen Nachmittags am Esstisch. Danach haben mich die beiden Onkels mit ihrem Material zugeschmissen, weil sie offensichtlich froh waren, dass die Tradition weiterlebt – oder einfach das ganze Papier los sein wollten. Handbeschriebenes Karopapier, mit Schreibmaschine ausgefüllte Vordrucke in Baumoptik, Familienbücher, seitenweise Kopien eines sehr hässlichen und ziemlich deutschen Formulars namens “Ariernachweis” – alle Formen, Farben, Größen. Ich habe sogar ein sehr rudimentäres Computerprogramm besorgt, alles in mühevoller Kleinarbeit abgetippt und hunderte Seiten Endlospapier (das gab es damals noch) damit vollgedruckt. Diese Arbeit müsste ich jetzt nochmal machen (wenn ich das wollte), weil es keine Laufwerke für 5,1/4 -Zoll Disketten mehr gibt….

Und auch die Familienfeiern waren mit diesem Interesse an Menschen und ihren Spuren rückblickend dann doch nicht immer langweilig: Auf der Kommunionsfeier meines jüngsten Cousins (ein Jahr vor meiner eigenen) sind wir den ganzen Nachmittag mit einem Notizbuch und einem Stift von einem Familienmitglied zum nächsten gewetzt und haben uns Autogramme geben lassen. Das Buch habe ich bestimmt noch irgendwo. Ob ich aber noch viele der Unterschriften zuordnen könnte, kann ich nicht genau sagen. Wahrscheinlich nicht.

Oma freut sich. Garantiert.

Was macht man also in Zeiten wie diesen, in denen es keine Familienfeiern gibt, man viel Zeit mit seiner Familie verbringt und gleichzeitig auch nicht? Fragt Oma und Opa doch beim nächsten Skype-Anruf einfach mal, wer ihre Eltern und Großeltern waren. Und schreibt die Antworten zusammen auf. Das hilft gegen Langeweile und Oma und Opa wird das Interesse freuen. Und der so entstehende Stammbaum ist ein super Wandschmuck fürs Kinderzimmer und – vielleicht – ein Grundstein für weitere Familienforschung in den nächsten Jahren. Wer es ganz genau mag, nummeriert die Felder durch – man selbst ist immer die eins, die Eltern sind zwei und drei und dann immer so weiter. Wer ästhetischer an die Sache gehen will, malt einen Baum als Hintergrund und schreibt die Namen auf die Äste – wie auf unserem Poster. Und wenn der ganze Corona-Spuk irgendwann hoffentlich zumindest soweit vorbei ist, dass man die Großeltern wieder besuchen kann, blättern die sicher gerne zusammen alte Fotos durch. Und stiften noch ein paar Geschichten.

Gegen die Sehnsucht

Hier geht’s zu unseren Erste-Hilfe-Rettungs-Reifen.

Familie Sehnsucht

Artikel von Halb und Halb zum in-Kontakt-bleiben:

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Stoff bedrucken mit Stempeln

Stempeldruck Granatapfel

Weil es so viel Spaß macht und ich es einfach nicht lassen kann, gibt es heute einen Beitrag von mir für Euch zum Thema “Stoff bedrucken mit Stempeln”.

Zuerst die Frage: Warum ist das überhaupt interessant?
Mit dem wiederholten Verwenden des selben Stempels kreierst Du auf einfachste Art ein tolles Muster. Das sieht dann gleich auch professioneller und gleichmäßiger als handbemalter Stoff aus, da die Motive kaum variieren. (Im besten Fall natürlich).
Fürs Stoff bedrucken mit Stempeln in der Basis-Version brauchst Du daher auch nur einen einzigen Stempel, und kannst damit eine beliebig große Fläche an Stoff füllen.

Zuerst die Frage: Warum ist das überhaupt interessant?
Mit dem wiederholten Verwenden des selben Stempels kreierst Du auf einfachste Art ein tolles Muster. Das sieht dann gleich auch professioneller und gleichmäßiger als handbemalter Stoff aus, da die Motive kaum variieren. (Im besten Fall natürlich).

Fürs Stoff bedrucken mit Stempeln in der Basis-Version brauchst Du daher auch nur einen einzigen Stempel, und kannst damit eine beliebig große Fläche an Stoff füllen.

Wer keine Lust auf Meterware hat, da man dafür dann auch noch irgendetwas nähen müsste, kann natürlich auch super auf fertige Kleidungsstücke oder Tischdecken, Servietten oder Geschirrtücher drucken.

In meinem Fall habe ich ein altes Oversize-Hemdkleid genommen. Mit dem Stempel lassen sich auch exzellent Flecken überdrucken, und so landet das gute Stück dann nicht im Container oder wird nur noch als Nachthemd angezogen.

Material-Liste
Textilfarben:

  • Marabu Textil Textilfarbe” (hier im Beispiel N 079 in Schwarz)
    Die Farbe ist für helle Textilien geeignet, im Backofen fixierbar und danach bis 60C waschbar.
  • Speedball Fabric Block Printing Ink” (hier im Beispiel opaque white)
    Die Farbe ist für dunkle Materialien geeignet. Sie trocknet eine Woche an der Luft, danach ist sie mit milder Seife bei 40C waschbar.
  • Rayherr Textil DecoArt Stoff-Malfarbe” (hier im Beispiel in türkis)
    Die Farbe ist für dunkle Materialien geeignet und muss 48 Stunden trocknen. Danach ist sie auf links bei max 40C waschbar.

Wichtig: Alle Textilien müssen vor dem Bedrucken ohne Weichspüler oder ähnliches vorgewaschen werden, damit die Fasern appretur-frei sind. Kurz: Die Farben halten sonst einfach nicht gut auf chemisch vorbehandelten Klamotten.

Weitere Materialien:

  • Glasplatte oder Plastikdeckel (darauf wird die Farbe verteilt)
    Wenn es für Dich nur ein Stempel in einer Farbe sein soll, dann reicht eine kleine Platte, die ca. A4 groß ist.
    Möchtest Du mehrfarbig arbeiten, dann sind mehrere Platten oder eine große sehr hilfreich.
  • eine Schaumstoffrolle (Lackrolle) oder einen Schwamm (zum Aufbringen der Farbe)
    für jede Farbe, die Du verwendest brauchst Du jeweils eine!
  • Baby-Feuchttücher (damit lässt sich gut überschüssige Farbe vom Stempel abnehmen)
  • Küchenreiniger (um größere Malheure schnell wegwischen zu können)
  • Küchenrolle oder alte Zeitungen (zum Unterlegen)
  • Handreibe (um die Stempel auf die Textilien zu drücken)
  • Stempel
    Im Gegensatz zu normalen “Büro-Stempeln” müssen für den Textildruck die Stempel besonders erhaben sein, das heißt: die ausgeschnitzten Teile müssen sehr tief sein.
    Wenn die Furchen nicht tief genug sind, oder das Motiv zu detailreich, bleibt die Farbe in den Zwischenräumen stehen und das Motiv ist dann nicht mehr druckbar.
  • Stoff/Textil: Aufgrund meiner Aversion gegen Synthetik-Stoffe habe ich bis jetzt nur Leinen und Baumwolle bedruckt. Der Stoff sollte im besten Fall nicht dehnbar sein, da die Farbe sich nicht mit dehnt und dann aufreißen würde. In meinem Beispiel siehst Du blau gewebtes Leinen, rosa Baumwoll-Musselin und blauen Baumwollstoff. Die Tunika, die zuvor ein Nachthemd war, ist aus 100% Baumwolle.

Ganz wichtig bevor Du anfängst: Platz schaffen. Egal welche Farbe Du verwendest, die Farben müssen gut durchtrocknen, und dabei solltest Du jedes unnötige Bewegen der Stoffe vermeiden. Ich habe dazu einen mehrstöckigen Wäscheständer, der nicht ganz so viel Platz wegnimmt. Ein größeres Stück Meterware muss aber zunächst einige Zeit flach auf dem Tisch liegen bleiben.

Arbeitsablauf

Jetzt geht es auch schon los. Der Stoff liegt flach auf dem Tisch, je nach Dicke mit Küchenrolle oder Papier unterlegt, damit man nichts durchdruckt. Um eine Idee davon zu kriegen, wie das Muster später aussehen wird, hast Du am besten vorher schon mal einen Test auf einem mindestens A3 großen Blatt Papier gemacht.

  • Farbe auf die Glasplatte geben
  • Farbe mit dem Schwamm oder der Lackrolle gleichmäßig verteilen
  • Mit der Lackrolle die Farbe auf den Stempel geben
  • Stempel mit spitzen Fingern auf den Stoff legen (Achtung, jetzt nicht mehr bewegen! Wenn die Farbe schon Kontakt mit dem Stoff hatte, dann heißt es durchziehen, sonst matscht es zu!)
  • Stempel mit der Handreibe festdrücken (wer keine hat, kann sie auch mit der Hand andrücken. Dabei musst Du aber darauf achten, dass Du Dir nicht unnötig die Hände mit der Farbe beschmutzt, sonst landet die auch schnell wieder auf dem Stoff)
  • Stempel abziehen

Das ganze wiederholst Du dann so oft, bis Dir das Muster gut gefällt. Und dann lässt Du die Farbe (je nach Produkt-Eigenschaften) trocknen. Dabei nicht falten oder knautschen und Geduld haben: mindestens eine Stunde flach liegen lassen!

Wichtig: Wenn Du mit dem Drucken fertig ist, ist Eile geboten! Die Textilfarben lassen sich weniger gut vom Stempel ablösen als zum Beispiel die wasserlösliche Linolfarbe. Ich reinige meine Stempel und Werkzeuge immer mit lauwarmem Wasser und etwas Spüli.

Zu den Stempeln:
Meine Stempel sind aus Stempelgummi, und werden ähnlich wie Linolplatten von Hand geschnitzt.
Das Material ist ähnlich wie Radiergummi, und von der Firma Factis bzw. Speedball.
Andere Stempel habe ich bis jetzt noch nicht verwendet, also wenn Du selbst mit gekauften Stempeln arbeiten willst, musst Du experimentieren, welche Materialien für Dich am besten geeignet sind.

Falls Du selbst Stempel schnitzen möchtest, gibt es zum Beispiel HIER einen kleinen Beitrag von mir.

Auf Wunsch kannst Du Dir auch von mir Stempel schnitzen lassen, die sehen dann zum Beispiel so aus:

Die im Beitrag gezeigten Stempel “Löwe” und “Granatapfel” gibt es ebenfalls im Shop.

Ich freue mich, wenn Du beim Stoff bedrucken mit Stempeln Lust gekriegt hast, selbst Muster zu entwerfen und deine Werke zeigen möchtest. Dann verlinke gerne den @halberhahnshop auf Instagram oder verwende den Hashtag #halberhahnshop.

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Gegen die Pandemie und den Lagerkoller

Malbuch Freebie Tiere

Manchmal geht’s eben nicht anders: Um die Corona-Pandemie einzudämmen, bleibt auch Halb und Halb daheim. Denn: jeder infizierte Mensch steckt ca drei weitere Leute an. Das weiß man aber nicht, denn ansteckend ist man noch bevor es Symptome gibt.

Also: Alle Kontakte werden auf das Nötigste reduziert. Sonst kollabiert das Gesundheitssystem – und das nicht nur für die Corona-Patienten. Das tut man nicht für sich selbst, sondern einfach weil es das Sozialste ist.

Damit Euch nicht langweilig wird:
gibts jetzt auch Malbögen zum Download!

Wir haben zwei verschiedene Sets.

Und klar bedeutet das auch massive Einbußen für mich, weil zum Beispiel geplante Märkte nicht stattfinden. Ostergeschenke vom Halber Hahn gibt’s aber trotzdem.

Ersatzprogramm: ab sofort gibt’s bei Halber Hahn Malbücher zum Download, gegen den Lagerkoller, der einen sonst ruckzuck überkommen kann. Und zweimal die Woche, gehen die Bestellungen vom Shop auch noch wie gewohnt auf die Reise. Es gibt schöne Malbögen als Geschenk dazu. Aber: Ich bin nicht im Atelier!

Ansonsten werde ich mich mit meinem Mann arrangieren, damit wir die Kinder betreut haben und jeder gleichzeitig noch seinen beruflichen Verpflichtungen nachkommen kann. In meinem Fall: Juppiduppi Märchenbuch für Buchfink Verlag.

Macht’s gut! Und wie mein Opa zu sagen pflegte: „Halt den Kopp zusammen.“

Edit 25.3.2020:

Es gibt einen zweiten Schwung Malbögen. Dieser ist nicht geschenkt, kostet aber auch nur einen Kaffee. (…oder auch 2 – ganz wie ihr mögt.)

Halb und Halb ist jetzt auf buymeacoffee.com zu finden.
Damit kannst Du mich ohne viel Aufwand etwas unterstützen, oder auch einfach “einen Kaffee” als Gegenwert für 5 tolle Seiten PDF-Malbogen-Download aufrechnen.
Worüber wir uns im Moment auch sehr freuen sind Google-Bewertungen, Facebook-Bewertungen und Verlinkungen auf Instagram! #halberhahnshop

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Neue Lieblingstechnik: Stempel schnitzen

Stempel schnitzen, DIY, stamp carving

Stempel schnitzen ist etwas, was Ihr sicher schonmal ganz früher gemacht habt – es hieß nur anders! Erinnert ihr euch noch ans Linolschnitzen in der Schule?
Wir haben das gemacht, und es sah schon toll aus. Aber leider: tut die Hand sehr schnell weh. Und zu allem Überdruss konnte man sich wirklich ausgesprochen schnell an den scharfen Messern verletzen, wenn man zum Beispiel mit zu viel Schwung in die falsche Richtung gerutscht ist.
Trotzdem habe ich es noch einmal probieren wollen, aber so recht viel besser ist es auch 20 Jahre später nicht geworden.

Ein sehr beschauliches Video, wie man aus dem Material einen Dinosaurier schnitzt.

Dann habe ich im Künstlerbedarf-Laden ein mir bis dato noch unbekanntes Produkt entdeckt: Stempelgummi.
Nach kurzer Recherche fand ich dann heraus, dass dieses Material nicht nur relativ kostengünstig ist, sondern genau wie die alten Linolplatten mit dem selben Werkzeug ganz wunderbar zu eigenen Stempeln und kleinen Drucken bearbeitet werden kann.

Was braucht man also alles zum Stempel schnitzen:

  • Stempelblöcke
  • Linol-Schnitz-Werkzeug
  • Linolfarbe
  • oder Stempelkissen
  • Butterbrotpapier
  • Bleistift
  • Farbwalze
  • Druckstoff
  • Glasplatte für die Farbe
  • Holzplatte oder Handreibe zum Andrücken

Und so sieht’s dann aus, wenn man einen Stempel einfärbt.
Das ist der befriedigendste Schritt. Denn die Farbe steht so schön satt auf dem Material und alle kleinen Fehler können noch korrigiert werden.

Als advanced Möglichkeit beim Stempel schnitzen kann man auch noch Stoff bedrucken, dafür braucht man dann noch mal spezielle Farbe, und Schwämme oder Lackrollen umd die Farbe auf den Stempeln zu verteilen. Dabei muss man sehr aufpassen, dass die Stempel tief genug geschnitzt sind, damit die Farbe auf dem weichen Stoff nicht absuppt.

Dazu halten nicht alle Textilfarben an der Gummiplatte und lassen sich schlechter verteilen.
Es gibt spezielle Stempelfarbe für Textilien, diese werden teilweise wie üblich zum Fixieren erhitzt (Bügeleisen oder Backofen) oder haben lange Trockenzeiten von bis zu 10 Tagen

Was man richtig tolles dann aus dem bedruckten Stoff machen kann, seht ihr im neuesten Blogbeitrag von Charlotte Kollmann.

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Hauptsache Charlotte

Hauptsache Charlotte

Über Charlotte:

  • Ausbildung zur Modistin in Essen 2011, mit der Gesellenprüfung abgeschlossen.
  • Anschließend in München, in der Werkstatt der Deutschen Oper in Düsseldorf und in Luxemburg gearbeitet.
  • 2013 Meisterprüfung in Kaiserslautern und Stuttgart abgelegt.
  • Seit Oktober 2016 selbstständig in Mehring.
  • Im eigenen Hutladen fertigt sie hauptsächlich Kopfbedeckungen für den Alltag oder für festliche Angelegenheiten an,  jedoch hat sie auch schon Hüte für die Bühnen des  Staatsballetts in München sowie für die Deutsche Oper in Bonn angefertigt.

fotocredit: Nicole Kraiker

Über Charlotte:

  • Ausbildung zur Modistin in Essen 2011, mit der Gesellenprüfung abgeschlossen.
  • Anschließend in München, in der Werkstatt der Deutschen Oper in Düsseldorf und in Luxemburg gearbeitet.
  • 2013 Meisterprüfung in Kaiserslautern und Stuttgart abgelegt.
  • Seit Oktober 2016 selbstständig in Mehring.
  • Im eigenen Hutladen fertigt sie hauptsächlich Kopfbedeckungen für den Alltag oder für festliche Angelegenheiten an,  jedoch hat sie auch schon Hüte für die Bühnen des  Staatsballetts in München sowie für die Deutsche Oper in Bonn angefertigt.

fotocredit: Nicole Kraiker


Gastbeitrag von Charlotte Kollmann – “Hauptsache Charlotte”
13.03.2020

Ich bin ein ziemlich großer Fan von Anna und ihren Illustrationen und bin das erste Mal auf Anna aufmerksam geworden, als ich etwas besonderes für unsere Hochzeitseinladung gesucht habe. 
Ich wollte einfach ein Unikat und Anna hat sofort verstanden, was mir gefällt und konnte das wunderbar umsetzen.

Seitdem will ich einfach alles haben! Natürlich geht es nicht immer, irgendwo ist der Platz auch beschränkt im Haus, aber das gute ist ja: es gibt nicht nur Karten. ThihiHihi. 

So liebe ich meine Kaffeetasse mit den Magnolien, aus der ich jeden Tag meinen Kaffee trinke und ich liebeliebeliebe die Illustration von meinem Hutladen, die Anna auf Wunsch von mir illustriert hat und später sogar noch mal als Überraschungs-Weihnachtsversion herausgebracht hat. Dazu zeige ich euch hier im folgenden mal ein Video, das ist ganz toll. Ich habe das Original im Hutladen hängen & freu mich jedes mal wie ein Schnitzel, dass ich so etwas besonderes hab.

Für euch gibt’s das Kunstwerk auf feinstem Baumwollbeutel zum Einkaufen bei mir im Hutladen, falls es euch genauso gut gefällt.

Und ne Karte hab ich dazu auch, sogar noch eine zweite, wo nur der Fensterausschnitt drauf ist. Anna hat einfach ziemlich gute Ideen, ist sehr hilfsbereit und berät sehr ehrlich und gut. So hat man für seine Kunden einfach ganz tolle Produkte zum mitgeben und -freuen. Ich finde es toll, wenn jemand bei mir im Onlineshop bestellt & ich kann ihm ein Stück von meinem Laden ins Päckchen legen, quasi das Gefühl, als wär derjenige wirklich da gewesen und das macht das ganze dann etwas persönlicher. So besondere Sachen müssen einfach sein. 

Seit kurzem schnitzt Anna auch Stempel selbst und oh mann, ich hab einen geschenkt bekommen. 

Ich muss dazu kurz ausholen: ich bin jemand, der ganz viel selbst macht, ausprobiert und auch Geschenke oft selbst näht oder was auch immer. Die meisten Leute freuen sich da immer sehr drüber (glaub ich zumindest, sie sagen es immerhin…) und ich habe immer große Freude beim verschenken und freu mich quasi mit. Ich hab nur eine Freundin, die das auch so macht wie ich und ihre Päckchen sind immer ganz besonders, weil ich weiß, wie viel Zeit und Herzblut in selbstgemachten Dingen steckt. 

Also, wenn ihr so was auch haben möchtet, dann lege ich euch Halb und Halb sehr ans Herz.


Sie kann fast alle Wünsche erfüllen!

Außerdem habe ich Stoff mit der Meerjungfrau bekommen, aus dem ich das Haarband Ina genäht habe. Die Meerjungfrau ist einfach zauberhaft und passt zu allem, ich finde ja sie würde sich auch hübsch als Karte oder auf einer Tasse machen und war sehr froh, dass ich mit dem Stoff arbeiten durfte. 

Und jetzt kommt der Oberknaller: zusammen mit Anna verlose ich ein Set für Mama & Tochter! 🥳

Das altrosa Haarband lässt sich im Sommer super kombinieren und vor allem einfach in der Waschmaschine waschen. Perfekt für den nächsten Strandurlaub!

Um Mitzumachen folgt Ihr einfach Hauptsache Charlotte auf instagram. Dort findet Ihr alle Infos zum Gewinnspiel.
Für doppelten Einsatz auch gerne Halb und Halb.

Hier überall könnt ihr
Charlotte Kollmann finden:

Werkstatt und Laden:

Hauptsache Charlotte
Charlotte Kollmann
Bachstraße 26
54346 Mehring
Telefon: 06502 608 23 23